{"id":401,"date":"2016-07-13T14:05:27","date_gmt":"2016-07-13T12:05:27","guid":{"rendered":"http:\/\/localhost\/gez-zirkelbach\/?page_id=401"},"modified":"2016-07-19T15:26:32","modified_gmt":"2016-07-19T13:26:32","slug":"texte","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/mediarta.de\/artists\/gez-zirkelbach\/texte\/","title":{"rendered":"Texte"},"content":{"rendered":"<p>schalten sie jetzt ihren verst\u00e4rker ab. ich spiel einen transmissionsriemen mit enorm hoher drehzahl.<br \/>\nman wei\u00df heutzutage nie, wann es losgeht, sch\u00f6pfungsgeschichtlich, mit zivilisation und humus und so.<br \/>\nich knacke am hauptwerk meiner freizeitgestaltung, einem herdenepos, einer gewaltigen epop\u00f6e \u00fcber<br \/>\ndas zwanzigste jahrhundert, mit dem titel &#8222;allesm\u00e4her&#8220;, an der verteidigung der fleischw\u00f6lfe,<br \/>\nachter gesang, vers sieben, strophe vier, zelle neun, wort f\u00fcnf, kchrrrrrrrrmm.<br \/>\n&#8211; ist das nicht langweilig ? &#8211; auf einem stuhl ? das ist neu !<br \/>\ndas telefon schrillt. eklektizitisch. d o o &#8230;d o o &#8230;d o o -bop.<br \/>\nam anderen ende,,,maler&#8230;zirkelbach&#8230;arbeiten ich sehr sch\u00e4tzen.<br \/>\nbitten&#8230;mich&#8230;vorwort&#8230;katalog&#8230;maler&#8230;immer&#8230;so&#8230;direkt.<br \/>\nein anschlag, f\u00fcr einen autor ist ein anschlag das geringste.<br \/>\nneue- wie hei\u00dft das dings doch noch gleich?- sachlichkeit.<br \/>\n-&#8230;ja&#8230;das&#8230;ich&#8230;machen,&#8230;hmm&#8230;wird schon&#8230;das wird&#8230;<br \/>\nund wenn der zirkelbach mir nicht augenblicklich das wort<br \/>\nentrei\u00dfen und sich f\u00fcr das vorwort bedanken t\u00e4t, dann h\u00e4tte ich morgen den<br \/>\nschauergesang des staatsanwalts l\u00e4mmle \u00fcber die schafsamkeit des volkes<br \/>\nbegonnen und so den biedermeier vollstreckt und mir die sonnenblumen<br \/>\nherabgerissen, naive malerei mit art brut verm\u00e4hlt. verm\u00e4hlt kommt von mahlen.<br \/>\nso bin ich vorwortist geworden, und das ist fatal. hat kratz gesagt.<br \/>\n&#8211; kennen sie den kratz? &#8211; ja freilich, den kenn i guat, sogar sehr guat.<br \/>\nversetzten sie sich einmal&#8230;an meinen schreibtisch! ich kann kein vor-<br \/>\nwort schreiben. ich habe nicht die leiseste ahnung, wie man das<br \/>\nmacht. ich bin inspiriert und mein schreibtisch bockt.<br \/>\n&#8211; ihr, meine liebgewonnenen \u00e4ngste und du, huldreiche ver-<br \/>\nzweiflung, begleitet mich. lasst uns ein fest feiern!<br \/>\nbei dionysos gibt es hammel zum geharzten wein!<br \/>\ndie lieben, lieben \u00e4ngste: &#8222;auf, auf, nach essen!&#8220;<br \/>\nneo-klassizismus. bl\u00fchendes barock. schwebebahn<\/p>\n<p>wochen vergehen<\/p>\n<p>e s s e n &#8211; i s t &#8211; b e r e i t s &#8211; v e r d a u t &#8230;&#8230;&#8230;&#8230;&#8230;<\/p>\n<p>GEZ RUNS THE VOODOO DOWN<br \/>\n<span style=\"color: #ff0004;\">improvisation eines dekonstruktivisten<br \/>\nbester titel des jahres<br \/>\nthomas schoblocher<br \/>\n<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8230;.<br \/>\nGerhard Zirkelbach ist ein musikalischer Maler und ein malerischer Musiker allemal. Was er in seinen Bildern offenbart, ist einerseits<br \/>\ndie spontane Wiedergabe von Geh\u00f6rtem in assoziative Bildfindungen und andererseits die genau kalkulierte, \u00fcberlegte, formale<br \/>\nOrdnung auf die Fl\u00e4che. Malerei hat den Vorteil, dem zeitlichen Ablauf unterworfene Vorg\u00e4nge der Wahrnehmung wie das H\u00f6ren<br \/>\nund das Bewegen in einen Augenblick zu bannen, der dauerhaft bleibt und uns \u00fcberleben kann. Daran k\u00f6nnen wir teilhaben, wenn<br \/>\nwir zu sehen und zu empfinden gewillt sind.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0004;\">Dr. Helmut Herbst<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>Free Jazz und Ekstase verschmelzen zu Kunst<br \/>\nDie Collagen auf Papier oder Leinwand von Zirkelbach dem \u00c4lteren vermitteln die impulsive Herangehensweise eines Freejazzers. Unkonventionell<br \/>\nund souver\u00e4n setzt er verschiedenste Techniken ein; Linoldruck und Sandeinsprengsel, Schlagmetall und Blattgoldfelder, Mischtechnik<br \/>\nin \u00d6l und Acryl. Das Bild als sichtbare Hinterlassenschaft wuchtiger Auseinandersetzung, Farbattacken, die den Angriff des Malers \u00fcberstanden haben. Der bewegte Gestus des Ekstatikers schafft Raum auch f\u00fcr das Eigenleben der Darstellungsmittel. Der Farbfluss kommt<br \/>\nerst im Trocknungsprozess zur Ruhe.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0004;\">Leonore Welzin, Heilbronner Stimme, 31. Juli 2003<\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&#8222;Sei du selbst, male nicht, was die Leute sehen wollen, male was du siehst und la\u00df sie herausfinden, was du meinst, auch wenn Sie zwanzig<br \/>\nJahre dazu brauchen&#8220;. Diesen Rat gab Thomas Schoblocher dem in Geradstetten geborenen K\u00fcnstler Gerhard Zirkelbach bei der Ausstellungser\u00f6ffnung im Haus am Kappelberg. Zirkelbach verst\u00f6re und irritiere mit<br \/>\nseiner Vitalit\u00e4t, meinte Schoblocher. &#8222;Hier informiert die Emotion den Intellekt und nicht umgekehrt.&#8220; Wildes Orange tropft wie Herzblut \u00fcber die Leinwand, Figuren stehen wie Schattenwesen abseits oder mitten im Geschehen, bleiben manchmal nur als Kontur sichtbar. Hier zeigt sich eine Blume &#8211; die Tulpe im n\u00e4chsten Bild durchl\u00e4uft gerade die Metamorphose zur Hand. Mit dem Pinselstiel durchkreuzt Zirkelbach seine Farbfl\u00e4chen ohne mit der Wimper zu zucken. Die Arbeiten treffen &#8211; so man es zul\u00e4\u00dft &#8211; mitten ins Herz.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0004;\">Fellbacher Zeitung, 28.09.2000<\/span><\/p>\n<p>Wichtig ist das Figurative und besonders wichtig die menschliche Figur, die auf fast allen Bildern Zirkelbachs auftaucht, meist anonym, gesichtslos und nur angedeutet in der begrenzenden Linie und im Kontrast.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0004;\">NWZ, G\u00f6ppingen, M\u00e4rz 2000<\/span><\/p>\n<p>So habe der K\u00fcnstler Zirkelbach keine fertigen L\u00f6sungen und Vorstellungen parat, der Malprozess, das st\u00e4ndige Suchen, Ver\u00e4ndern und Neuformulierungen sei ihm wichtiger als das glatte Ergebnis.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0004;\">Main Post, W\u00fcrzburg, 18.08.99<\/span><\/p>\n<p>Bei Zirkelbach steht Unvereinbares unvermittelt nebeneinander und ergibt trotzdem eine Assoziationskette.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0004;\">Waiblinger Kreiszeitung, 23.07.1999<\/span><\/p>\n<p>Zirkelbach zeigt Graphiken, sowie Bilder mit dynamischen Formen und starker Farbigkeit, die zum Nachdenken animieren. In vielen Werken tauchen menschliche K\u00f6pfe und abstrahierte K\u00f6rper auf &#8211; chiffrenhafte Abk\u00fcrzungen menschlicher Gestalten vermitteln Ekstase im Tanz, Verkeilung im Kampf miteinander oder Durchdringung in Leidenschaft.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0004;\">Hamburger Abendblatt, November 1998<\/span><\/p>\n<p>Die Gef\u00fchle finden ungefiltert auf die Leinwand oder aufs Papier.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0004;\">Bietigheimer Zeitung, 01.12.98<\/span><\/p>\n<p>Die Bilder von Gerhard Zirkelbach sind streng komponiert und gekonnt aufgeteilt.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0004;\">Esslinger Zeitung, 15.\/16.08.98<\/span><\/p>\n<p>Gerhard Zirkelbach ist einer der sich weiterentwickelt hat, der seine Komposition verfeinert und ausbalanciert. Den Maler besch\u00e4ftigen<br \/>\nexistentielle Grundsituationen: Liebe, Tod, Macht, Ohnmacht, Furcht, Freude, Zuwendung, Einsamkeit. Gro\u00dfe, abstrakte Begriffe, doch die Bilder wachsen sich nicht zu allegorischem Bombast aus.<\/p>\n<p><span style=\"color: #ff0004;\">Rems-Zeitung, Schw\u00e4bisch Gm\u00fcnd, 03.12.96<\/span><\/p>\n<p>Da\u00df sich Gerhard Zirkelbach aber auch mit der politischen Wirklichkeit auseinandersetzt, belegen nicht nur die hie und da auftauchenden Helmgestalten, sondern vor allem auch sein &#8222;Herr Deutschland&#8220;, ein sich \u00fcber die Landesgrenzen der Republik ausbreitender Schatten.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0004;\">Heilbronner Stimme, Dezember 1992<\/span><\/p>\n<p>Von der Kunst neue Prophezeihungen zu erwarten und die K\u00fcnstler f\u00fcr die Propheten eines anderen Lebens zu halten, hie\u00dfe sie ma\u00dflos zu \u00fcbersch\u00e4tzen. Zusammenfassend bringt das in der Ausstellung &#8222;Profetisch&#8220; ein kleiner Glask\u00e4fig von der Gruppe Olga (Adler, Schlang, Schoblocher, G. Zirkelbach) auf den Punkt. \u00dcber dem besudelten christlichen Kreuz reichen die Kunstprophetien von D\u00fcrers gefalteten H\u00e4nden, \u00fcber Dalis surrealen Schnurrsbart, Beuys geheimnisvollen Hut bis hin zu Warhols banalen Suppendosen. Das alles befindet sich in \u00e4u\u00dferst kleinen Schachteln, und sie liegen durch eine rote Sperrschnur gesichert, f\u00fcr eine Ber\u00fchrung durch das Publikum weit entfernt.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0004;\">K\u00f6lner Stadtanzeiger, 11. Januar 1990<\/span><\/p>\n<p>Andere wiederum schreiten sicher auf diesem schmalen Pfad voran, wie etwa Gerhard Zirkelbach mit seinem Zyklus &#8222;Zehn Denkm\u00e4ler f\u00fcr Pinochet&#8220;. \u00dcberzeugend formal wie inhaltlich, gesellschaftlich, k\u00fcnstlerisch und pers\u00f6nlich engagiert.<br \/>\n<span style=\"color: #ff0004;\">Esslinger Zeitung, 19.04.89<\/span><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>schalten sie jetzt ihren verst\u00e4rker ab. ich spiel einen transmissionsriemen mit enorm hoher drehzahl. man wei\u00df heutzutage nie, wann es losgeht, sch\u00f6pfungsgeschichtlich, mit zivilisation und humus<span class=\"excerpt-hellip\"> [\u2026]<\/span><\/p>\n","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"ngg_post_thumbnail":0,"footnotes":""},"class_list":["post-401","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/mediarta.de\/artists\/gez-zirkelbach\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/401","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/mediarta.de\/artists\/gez-zirkelbach\/wp-json\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/mediarta.de\/artists\/gez-zirkelbach\/wp-json\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mediarta.de\/artists\/gez-zirkelbach\/wp-json\/wp\/v2\/users\/1"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/mediarta.de\/artists\/gez-zirkelbach\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=401"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/mediarta.de\/artists\/gez-zirkelbach\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/401\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":645,"href":"https:\/\/mediarta.de\/artists\/gez-zirkelbach\/wp-json\/wp\/v2\/pages\/401\/revisions\/645"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/mediarta.de\/artists\/gez-zirkelbach\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=401"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}